Die San und KhoiKhoi

(wissenschaftlich auch als Khoi-San bezeichnet und in Botswana Basarwa „die Leute aus dem Westen“ genannt)

Die ersten weißen Siedler, die Buren, die auf diese Menschen trafen, gaben dem Teil von Ihnen, der sich hauptsächlich vom Jagen und Sammeln ernährte den Namen Buschmänner (San) und dem Teil, welcher Landwirtschaft betrieb und in Dörfern lebte die Namen KhoiKhoi oder Hottentotten. Aufgrund Ihrer Friedfertigkeit konnten sie von den Buren sehr schnell versklavt, vertrieben oder getötet werden. Aber auch andere afrikanische Völker sahen und sehen sie als minderwertig an. Richtiggehende Ausrottungszüge wurden dadurch ausgelöst, dass die San, die nicht mit der Idee des Tierbesitzes vertraut waren, Jagd auf Rinder der Buren machten.

Die traditionelle Lebensweise der San war sehr an die Natur angepasst. Sie zogen durchs Land und ernährten sich zu 90 % von Wildfrüchten. Dabei legten sie jährlich um die 2500 Km zurück. Mittels Giftpfeilen gejagtes Fleisch wurde, so es nicht gleich verzehrt wurde, durch Trocknung konserviert. In der Kultur der San gibt es keine Führer. Diener und Frauen sind den Männern gleichgestellt. Die Sprache der Khoi-San samt aller existierender Dialekte, gilt als die schwierigste Sprache der Welt. Es handelt sich um eine Klicksprache, die sich in sieben Grundklicks mit jeweils bis zu 85 Abwandlungen gliedert. Nach Schätzungen leben im heutigen Botswana 56000 Khoi-San von denen allerdings nur eine geringe, sich unter 2000 belaufende Zahl an Menschen das freie Leben eines San als Jäger und Sammler führt.


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