Kgalagadi Transfrontier National Park

Der erste grenzüberschreitende Nationalpark der Welt. Zusammengeführt wurden hier im Jahre 2000 der Gemsbok National Park, das Mabuasehube Wildreservat und der südafrikanische Kalahari Gemsbok Park zum nun rund 38000 km² großen Kgalagadi Transfrontier National Park.

Relativ unerschlossen und wild steht der botswanasche Teil des Parks dem kleineren, infrastrukturell relativ gut ausgebauten südafrikanischen Teil gegenüber. Hier im trockensten Gebiet Botswanas steigen die Temperaturen zwischen Oktober und April tagsüber auf über 40 °C. Dem gegenüber stehen extrem niedrige Nachttemperaturen in der anderen Jahreshälfte.

Von Juni bis August können diese bei -10 °C liegen. Der wenige Regen fällt Anfang des Jahres zwischen Januar und April. Die beiden im Park befindlichen Flüsse Nossob und Auob führen daher nur periodisch Wasser. Die Besonderheit dieses Teils der Kalahari besteht in den rötlich-gelben Sanddünen, die man hier im äußersten Südwesten Botswanas finden kann und deren Formen den Betrachter verzaubern. Gegenüber den nördlicheren Teilen der Kalahari stößt man hier auf eine spärlichere Vegetation und nur an den Flussläufen kann die Natur üppigere, größere Bäume und Büsche hervorbringen. Auch dieser Park lässt den Besucher gegen Ende der Regenzeit die prächtigen Farben seiner blühenden Fauna erleben.

Bekannt ist dieser Park durch die hier ansässigen Kalaharilöwen mit ihrer schwarzen Mähne auf deren Speisekarte ziemlich häufig das hier ebenfalls in Vielzahl vorkommende Stachelschwein steht. Dem Naturbeobachter präsentieren sich in diesem Park darüber hinaus Leoparden, afrikanische Wildkatzen, Löffelhunde und Schakale. Spielende Erd- und Borstenhörnchen sorgen anbei für kurzweilige Unterhaltung. Auch in diesem Kalaharipark zeigen die Tiere ein deutliches Wanderverhalten und sind am effektivsten an Wasserstellen zu beobachten.

Wie in anderen Nationalparks wurden auch hier befestigte Pisten und Wilderness Trails zur Erkundung des Parks angelegt. Die Befahrung der Pisten und Rundkurse mit Allradfahrzeugen hat den Charakter einer Expedition und man sollte gut mit Vorräten wie Wasser, Nahrungsmitteln und Treibstoff sowie einer Notfallausrüstung bestückt sein.

Die inmitten des Nationalparks verlaufende Landesgrenze ist nur mit sporadisch vorhandenen Grenzsteinen markiert und wenn man den Park zum gleichen Land hin wieder verlässt aus dem man gekommen ist, sind keine Grenzformalitäten notwendig. Im anderen Falle kann man diese bei den Beamten am Parkausgang erledigen. Die Unterkünfte, die auf den Territorien der beiden Länder geboten werden, unterscheiden sich stark voneinander. Relativ spärlich ausgestattete Camps auf dem Gebiet Botswanas stehen in krassem Gegensatz zu den komfortablen Ferienresort-gleichen Unterkünften im südafrikanischen Teil des Parks.







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